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 Oracle, Java, XML. Integration in Oracle9i |
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Manuals > PHP >
PHP auf der Kommandozeile |
Seit Version 4.3.0 unterstützt PHP einen neuen
Typ SAPI (Server Application Programming
Interface) namens CLI (Command Line
Interface). Wie der Name schon verrät, liegt das
Hauptaugemerk dieses SAPI-Typs auf der Entwicklung
von Anwendungen für die Kommandozeile (und auch den Desktop) mit
PHP. Es gibt etliche Unterschiede zwischen dem
CLI SAPI und anderen SAPIs,
die in diesem Kapitel beschrieben werden. Es ist erwähnenswert,
dass CLI und CGI verschiedene
SAPIs sind, obwohl sie viele Verhaltensweisen teilen.
Das CLI SAPI wurde zum ersten Mal mit
PHP 4.2.0 eingeführt, war aber noch experimentell
und musste explizit mit --enable-cli beim
./configure-Aufruf eingeschaltet werden. Seit
PHP 4.3.0 ist das CLI SAPI nicht
länger experimentell und die Option --enable-cli
standardmäßig auf on gestellt. Sie können
--disable-cli benutzen, um es auszuschalten.
Von PHP 4.3.0 an werden Namen, Pfade und
Vorhandensein der CLI/CGI-Binaries voneinander abweichen, abhängig
davon, wie PHP auf Ihrem System installiert ist.
Standarmäßig werden nach dem Aufruf von make
sowohl CGI als auch CLI kompiliert und als sapi/cgi/php
beziehungsweise sapi/cli/php in Ihrem
PHP-Quellcodeverzeichnis hinterlegt. Sie werden bemerken, dass beide
php benannt sind. Was während
make install passiert, hängt von Ihrem
configure-Kommando ab. Wenn ein Modul-SAPI während configure gewählt
wird, wie etwa apxs oder wenn die
--disable-cgi-Option benutzt wird, wird das CLI
während make install nach
/bin/php kopiert, ansonsten wird das CGI
dort hinterlegt. Also wird, wenn beispielsweise
--with--apxs in Ihrem configure-Kommando auftaucht,
das CLI während make install nach
/bin/php kopiert. Wenn Sie die Installation
des CGI-Binaries außer Kraft setzen wollen, benutzen Sie
make install-cli nach
make install. Alternativ können Sie
--disable-cgi in Ihrem configure-Kommando angeben.
Anmerkung:
Weil sowohl --enable-cli als auch
--enable-cgi standardmäßig eingeschaltet sind,
muss --enable-cli in Ihrem configure-Kommando
nicht zwingend bedeuten, dass das CLI während
make install nach
/bin/php kopiert wird.
Die Windows-Pakete zwischen PHP 4.2.0 und PHP 4.2.3 enthielten das
CLI als php-cli.exe, beheimatet im selben
Verzeichnis wie das CGI php.exe. Beginnend mit
PHP 4.3.0 enthält das Windows-Paket das CLI als php.exe
in einem eigenen Verzeichnis namens cli, also
cli/php.exe.
Welche SAPI habe ich?:
Auf der Kommandozeile wird Ihnen die Eingabe von php -v
verraten, ob Sie php als CGI oder CLI einsetzen.
Sehen Sie sich auch die Funktion php_sapi_name()
und die Konstante PHP_SAPI an.
Anmerkung:
Eine UNIX manual page wurde in PHP 4.3.2 hinzugefügt.
Sie können sie ansehen, indem sie man php auf der
Kommandozeile eintippen.
Beachtenswerte Unterschiede des CLI SAPI verglichen mit
anderen SAPIs:
Anders als beim CGI SAPI werden keine
Header ausgegeben.
Obwohl das CGI SAPI einen Weg bietet, HTTP-Header zu
unterdrücken, gibt es keine gleichwertige Option, sie im CLI
SAPI anzuzeigen.
CLI wird standardmäßig im stillen Modus gestartet, dennoch gibt
es die -q-Option aus Kompatibilitätsgründen noch,
so dass Sie auch ältere CGI-Skripte noch benutzen können.
Es verändert das Arbeitsverzeichnis nicht zu dem des Skriptes.
(Die -C-Option wurde aus Kompatibilitätsgründen
beibehalten)
Fehlermeldungen in Plaintext (keine HTML-Formatierung).
Es gibt bestimmte php.ini-Direktiven, die vom
CLI SAPI außer Kraft gesetzt werden, weil sie in
einer Kommandozeilenumgebung keinen Sinn ergeben.
Tabelle 23-1. Überschriebene php.ini-Direktiven | Direktive | CLI SAPI-Standardwert | Kommentar |
|---|
| html_errors | FALSE |
Es kann sehr schwierig sein, eine Fehlermeldung auf der
Kommandozeile zu lesen, wenn sie mit all diesen bedeutungslosen
HTML-Tags vollgestopft ist, deswegen wird
diese Direktive auf FALSE gesetzt.
| | implicit_flush | TRUE |
Es ist erwünscht, dass alle Ausgaben, die von
print(), echo() und Konsorten
kommen, sofort auf die Ausgabe geschrieben werden und nicht in
irgendeinem Puffer gecacht werden. Sie können immer noch
output buffering benutzen,
wenn Sie die Standardausgabe aufschieben oder manipulieren wollen.
| | max_execution_time | 0 (unlimited) |
Wegen der unendlichen Möglichkeiten, PHP in
Kommandozeilenumgebungen zu benutzen wurde die maximale
Ausführungszeit auf unbegrenzte Zeit eingestellt. Wohingegen
Anwendungen, die für das Web geschrieben wurden, oft in sehr kurzer
Zeit ausgeführt werden, neigen Anwendungen für die Kommandozeile
dazu, eine viel längere Ausführungszeit zu beanspruchen.
| | register_argc_argv | TRUE |
Weil diese Einstellung auf TRUE gesetzt ist, werden Sie immer
Zugriff auf argc (Anzahl der Argumente, die
der Anwendung übergeben wurden) und argv
(Array der eigentlichen Argumente) im CLI SAPI
haben.
Seit PHP 4.3.0 werden die PHP-Variablen
$argc und $argv registriert
und mit den entsprechenden Werten gefüllt, wenn das
CLI SAPI benutzt wird. Vor dieser Version
verhielt sich die Erzeugung dieser Variablen so wie in den
CGI und MODULE-Versionen,
die die PHP-Direktive
register_globals auf
on verlangen. Ungeachtet der Version oder der
Einstellung von
register_globals
können Sie immer
$_SERVER oder
$HTTP_SERVER_VARS benutzen. Beispiel:
$_SERVER['argv']
|
Anmerkung:
Diese Direktiven können nicht mit einem anderen Wert aus der
Konfigurationsdatei php.ini oder einer eigenen (falls angegeben)
initialisiert werden. Das ist eine Einschränkung, weil diese
Standardwerte angewandt werden, nachdem alle Konfigurationsdateien
durchlaufen wurden. Dennoch können die Werte zur Laufzeit
verändert werden (was aber für alle diese Direktiven keinen
Sinn ergibt, beispielsweise
register_argc_argv).
Um die Arbeit in der Kommandozeilenumgebung zu vereinfachen, wurden
folgende Konstanten definiert:
Tabelle 23-2. CLI-spezifische Konstanten | Konstante | Beschreibung |
|---|
| STDIN |
Ein schon geöffneter Stream auf stdin.
Das erspart das öffnen mit
$stdin = fopen('php://stdin', 'r');
|
| | STDOUT |
Ein schon geöffneter Stream auf stdout.
Das erspart das öffnen mit
$stdout = fopen('php://stdout', 'w');
|
| | STDERR |
Ein schon geöffneter Stream auf stderr.
Das erspart das öffnen mit
$stderr = fopen('php://stderr', 'w');
|
|
Angesichts des oben genannten brauchen Sie beispielsweise nicht
selbst einen Stream für stderr öffnen, sondern
einfach die Konstante statt der Ressource:
php -r 'fwrite(STDERR, "stderr\n");'
|
Sie brauchen diese Ressourcen nicht explizit schliessen, weil sie
automatisch von PHP geschlossen werden, wenn
ihr Skript endet.
Das CLI SAPI ändert das aktuelle Verzeichnis
nicht auf das Verzeichnis des
ausgeführten Skriptes!
Ein Beispiel, das den Unterschied zum CGI SAPI zeigt:
<?php /* Our simple test application named test.php*/ echo getcwd(), "\n"; ?>
|
Bei der CGI-Version ist die Ausgabe folgende:
| $ pwd
/tmp
$ php -q another_directory/test.php
/tmp/another_directory |
Dies zeigt deutlich, dass PHP das aktuelle
Verzeichnis auf das des asugeführten Skriptes ändert.
Benutzen der CLI SAPI-Version ergibt:
| $ pwd
/tmp
$ php -f another_directory/test.php
/tmp |
Dies erlaubt eine größere Anpassungsfähigkeit beim
Schreiben von Kommandozeilenanwendungen in PHP.
Anmerkung:
Das CGI SAPI unterstützt das Verhalten des
CLI SAPI anhand der Option -C,
wenn es auf der Kommandozeile gestartet wird.
Die Liste der Kommandozeilenoptionen, die das PHP-Binary
bereitstellt, können jederzeit abgerufen werden, wenn man
PHP mit der Option -h startet:
| Usage: php [options] [-f] <file> [args...]
php [options] -r <code> [args...]
php [options] [-- args...]
-s Display colour syntax highlighted source.
-w Display source with stripped comments and whitespace.
-f <file> Parse <file>.
-v Version number
-c <path>|<file> Look for php.ini file in this directory
-a Run interactively
-d foo[=bar] Define INI entry foo with value 'bar'
-e Generate extended information for debugger/profiler
-z <file> Load Zend extension <file>.
-l Syntax check only (lint)
-m Show compiled in modules
-i PHP information
-r <code> Run PHP <code> without using script tags <?..?>
-h This help
args... Arguments passed to script. Use -- args when first argument
starts with - or script is read from stdin |
Beim CLI SAPI gibt es drei verschiedene
Möglichkeiten, den zur Ausführung bestimmten
PHP-Code zu übergeben:
PHP mitteilen, eine bestimmte Datei auszuführen.
| php my_script.php
php -f my_script.php |
Beide Arten (ob sie die Option -f benutzen oder
nicht) führen die Datei my_script.php aus.
Sie können eine beliebige Datei ausführen - Ihr PHP-Skript
muss nicht die Dateiendung .php haben, sie
kann einen beliebigen Namen und eine beliebige Endung haben.
Den PHP-Code, der ausgeführt werden soll,
direkt auf der Kommandozeile übergeben.
| php -r 'print_r(get_defined_constants());' |
Bezüglich Ersetzung von Kommandozeilenvariablen und Benutzung von
Quotes muss besondere Vorsicht getroffen werden.
Anmerkung:
Betrachten Sie das Beispiel sorgfältig, es sind keine Start- oder
Endtags gesetzt. Die Option -r benötigt sie nicht.
Werden sie dennoch verwendet, kommt es zu einem Parser-Fehler.
Stellen Sie den PHP-Code, der ausgeführt werden soll
über den Standard-Input (stdin) bereit.
Dies eröffnet die leistungsfähige Möglichkeit,
PHP-Code dynamisch zu generieren und ihn dem
PHP-Binary zu übergeben, wie in diesem
möglichem Beispiel:
| $ some_application | some_filter | php | sort -u >final_output.txt |
Sie können diese drei Möglichkeiten zur Ausführung nicht kombinieren.
Wie jede Kommandozeilenanwendung nimmt das PHP-Binary
etliche Argumente entegegen, aber auch ein PHP-Skript
kann Argumente entgegennehmen. Die Anzahl der Argumente, die an ein
Skript übergeben werden können, ist nicht von PHP
beschränkt (aber die Kommandozeilenumgebung hat ein bestimmtes Grössenlimit
für die Anzahl der Argumente, die übergeben werden können; normalerweise
werden Sie dieses Limit nicht erreichen). Die Argumente, die dem Skript
übergeben werden, sind in dem globalen Array $argv
gespeichert. Der Null-Index enthält immer den Skriptnamen (das bedeutet
-, wenn der PHP-Code entweder
von der Standardeingabe oder von der Kommandozeilenoption
-r kommt). Die zweite registrierte globale
Variable ist $argc, die die Anzahl der Elemente
im Array $argv enthält
(nicht die Anzahl
Argumente, die dem Skript übergeben wurden).
Solange die Argumente, die Sie dem Skript übergeben möchten, nicht
mit dem Zeichen - beginnen, gibt es nichts besonderes
zu beachten. Ein Argument, das mit - beginnt zu
übergeben, wird Probleme bereiten, weil PHP
selbst denkt, dass sie verarbeitet werden muss. Benutzen Sie das
Argument-Trennzeichen -- um das zu vermeiden.
Nachdem dieses Trennzeichen von PHP geparst
wurde, wird jedes folgende Argument
unangetastet an das Skript weitergereicht.
| # This will not execute the given code but will show the PHP usage
$ php -r 'var_dump($argv);' -h
Usage: php [options] [-f] <file> [args...]
[...]
# This will pass the '-h' argument to your script and prevent PHP from showing it's usage
$ php -r 'var_dump($argv);' -- -h
array(2) {
[0]=>
string(1) "-"
[1]=>
string(2) "-h"
} |
Dennoch gibt es einen anderen Weg, um PHP für
Kommandozeilenskripte zu benutzen. Sie können ein Skript erstellen,
in dem die erste Zeile mit #!/usr/bin/php beginnt.
Nachfolgend können Sie normalen PHP-Code innerhalb
der PHP-Start- und -End-Tags setzen. Sobald Sie
die Datei ausführbar gemacht haben (beispielsweise
chmod +x test), kann Ihr Skript wie ein normales
Kommandozeilen- oder Perlskript gestartet werden.
#!/usr/bin/php <?php var_dump($argv); ?>
|
Angenommen, die Datei heisst test und befindet
sich im aktuellen Verzeichnis, dann können wir nun folgendes tun:
| $ chmod 755 test
$ ./test -h -- foo
array(4) {
[0]=>
string(6) "./test"
[1]=>
string(2) "-h"
[2]=>
string(2) "--"
[3]=>
string(3) "foo"
} |
Wie Sie sehen können, müssen Sie sich in diesem Fall um nichts weiter
kümmern, wenn Sie Ihrem Skript Paramater, die mit -
beginnen, übergeben.
Tabelle 23-3. Kommandozeilenoption | Option | Beschreibung |
|---|
| -s |
Den Quelltext mit farbiger Syntaxhervorhebung anzeigen.
Diese Option benutzt den internen Mechanismus zum Analysieren
der Datei, generiert eine HTML-Version mit
Syntax-Highlighting davon, und schreibt sie auf die
Standardausgabe. Beachten Sie, dass sie nur einen Block von
<code> [...] </code>-HTML-Tags
erzeugt, keine HTML-Header.
Anmerkung:
Diese Option funktioniert nicht zusammen mit -r.
| | -w |
Den Quelltext mit entfernten Kommentaren und Leerzeichen anzeigen.
Anmerkung:
Diese Option funktioniert nicht zusammen mit -r.
| | -f |
Parst und führt die angegebene Datei aus. Diese Option ist nicht
verbindlich und kann weggelassen werden. Alleinige Angabe des
Dateinamens ist ausreichend.
| | -v |
Schrebt die PHP, PHP SAPI und
Zend-Version auf die Standardausgabe. Zum Beispiel:
| $ php -v
PHP 4.3.0 (cli), Copyright (c) 1997-2002 The PHP Group
Zend Engine v1.3.0, Copyright (c) 1998-2002 Zend Technologies |
| | -c |
Mit dieser Option kann man entweder ein Verzichnis angeben,
wo nach php.ini gesucht werden soll, oder man kann eine
eigene INI-Datei direkt angeben (diese
muss nicht php.ini heissen). Zum Beispiel:
| $ php -c /custom/directory/ my_script.php
$ php -c /custom/directory/custom-file.ini my_script.php |
| | -a |
PHP interaktiv starten.
| | -d |
Diese Option erlaubt es Ihnen, einen eigenen Wert für eine beliebige
in php.ini erlaubte Direktive zu setzen. Die Syntax ist:
| -d configuration_directive[=value] |
Beispiel (Die Zeilen sind aus layouttechnischen Gründen umgebrochen):
| # Omitting the value part will set the given configuration directive to "1"
$ php -d max_execution_time
-r '$foo = ini_get("max_execution_time"); var_dump($foo);'
string(1) "1"
# Passing an empty value part will set the configuration directive to ""
php -d max_execution_time=
-r '$foo = ini_get("max_execution_time"); var_dump($foo);'
string(0) ""
# The configuration directive will be set to anything passed after the '=' character
$ php -d max_execution_time=20
-r '$foo = ini_get("max_execution_time"); var_dump($foo);'
string(2) "20"
$ php
-d max_execution_time=doesntmakesense
-r '$foo = ini_get("max_execution_time"); var_dump($foo);'
string(15) "doesntmakesense" |
| | -e |
Erweiterte Informationen für Debugger/Profiler erstellen.
| | -z |
Eine Zend-Erweiterung laden. Wenn nur ein Dateiname
angegeben wird, versucht PHP, die Erweiterung aus
dem momentanen Standard-Bibliotheken-Pfad auf Ihrem System zu laden
(auf Linux-Systemen normalerweise in
/etc/ld.so.conf angegeben). Wenn ein Dateiname mit
absoluter Pfadinformation übergeben wird, wird der Bibliotheken-Pfad
des Systems nicht benutzt. Ein relativer Dateiname mit
Pfadinformationen wird PHP nur veranlassen,
zu versuchen, die Erweiterung in einem Pfad relativ zum
aktuellen Verzeichnis zu laden.
| | -l |
Diese Option stellt eine angenehme Methode bereit, nur eine
Syntaxüberprüfung auf den angegebenen PHP-Code
auszuführen. Bei Erfolg wird der Text No syntax errors
detected in <filename> auf die Standardausgabe
geschrieben und der Rückgabewert ist 0. Bei
Misserfolg wird der Text Errors parsing
<filename> zusätzlich zur internen
Parser-Fehlermeldung auf der Standardausgabe
ausgegeben und der Rückgabewert auf 255 gesetzt.
Diese Option wird keine Fatalen Fehler (wie undefinierte Funktionen)
finden. Benutzen Sie die Option -f, wenn sie
auch diese überprüfen wollen.
Anmerkung:
Diese Option funktioniert nicht zusammen mit -r.
| | -m |
Wird diese Option benutzt, gibt PHP die
eingebauten (und geladenen PHP- und
Zend-Module aus:
| $ php -m
[PHP Modules]
xml
tokenizer
standard
session
posix
pcre
overload
mysql
mbstring
ctype
[Zend Modules] |
| | -i |
Diese Kommandozeilenoption ruft phpinfo()
auf und gibt das Ergebnis aus. Wenn PHP
nicht korrekt funktioniert, ist es ratsam, php -i
zu benutzen und nachzusehen, ob etwa Fehlermeldungen vor oder
statt der Informationstabellen ausgegeben werden. Beachten Sie,
dass die Ausgabe in HTML erfolgt
und deswegen ziemlich umfangreich ist.
| | -r |
Diese Option erlaubt die Ausführung von PHP
direkt aus der Kommandozeile. Die PHP-Start-
und -End-Tags (<?php and
?>) werden
nicht benötigt und verursachen
Parserfehler, wenn sie dennoch vorhanden sind.
Anmerkung:
Man muss bei Benutzung dieser Form von PHP
aufpassen, dass es zu keinen Kollisionen mit
Kommandozeilenvariablen kommt.
Dieses Beispiel zeigt einen Parserfehler:
| $ php -r "$foo = get_defined_constants();"
Command line code(1) : Parse error - parse error, unexpected '=' |
Das Problem hier ist, dass die sh/bash Variablen auch ersetzt,
wenn doppelte Anführungszeichen benutzt werden (").
Weil die Variable $foo wahrscheinlich nicht
definiert ist, passiert nichts. Der tatsächliche Code, der an
PHP übergeben wird, sieht so aus:
| $ php -r " = get_defined_constants();" |
Der korrekte Weg wäre, einfache Anführungszeichen zu benutzen
('). Variablen in einfachen Anführungszeichen
werden von sh/bash nicht ersetzt.
| $ php -r '$foo = get_defined_constants(); var_dump($foo);'
array(370) {
["E_ERROR"]=>
int(1)
["E_WARNING"]=>
int(2)
["E_PARSE"]=>
int(4)
["E_NOTICE"]=>
int(8)
["E_CORE_ERROR"]=>
[...] |
Wenn Sie eine andere Kommandozeilenumgebung als sh/bash benutzen,
könnten Sie auf weitere Probleme stossen. Sie können gerne einen
Bugreport anmelden oder eine Email an phpdoc@lists.php.net schreiben.
Man kann dennoch leicht in Schwierigkeiten kommen, wenn man versucht,
Kommandozeilenvariablen zu verwenden oder mit Backslashes zu escapen.
Sie wurden gewarnt.
Anmerkung:
-r ist nur im CLI-SAPI
verfügbar und nicht im CGI-SAPI
| | -h |
Mit dieser Option bekommen Sie Informationen über die tatsächlichen
Kommandozeilenoptionen und kurze Beschreibungen dazu.
|
The PHP executable can be used to run PHP scripts absolutely independent
from the web server. If you are on a Unix system, you should add a special
first line to your PHP script, and make it executable, so the system will
know, what program should run the script. On a Windows platform you can
associate php.exe with the double click option of the
.php files, or you can make a batch file to run the
script through PHP. The first line added to the script to work on Unix won't
hurt on Windows, so you can write cross platform programs this way. A simple
example of writing a command line PHP program can be found below.
Beispiel 23-1. Script intended to be run from command line (script.php)
#!/usr/bin/php <?php
if ($argc != 2 || in_array($argv[1], array('--help', '-help', '-h', '-?'))) { ?>
This is a command line PHP script with one option.
Usage: <?php echo $argv[0]; ?> <option>
<option> can be some word you would like to print out. With the --help, -help, -h, or -? options, you can get this help.
<?php } else { echo $argv[1]; } ?>
|
|
In the script above, we used the special first line to indicate
that this file should be run by PHP. We work with a CLI version
here, so there will be no HTTP header printouts. There are two
variables you can use while writing command line applications with
PHP: $argc and $argv. The
first is the number of arguments plus one (the name of the script
running). The second is an array containing the arguments, starting
with the script name as number zero ($argv[0]).
In the program above we checked if there are less or more than one
arguments. Also if the argument was --help,
-help, -h or -?,
we printed out the help message, printing the script name dynamically.
If we received some other argument we echoed that out.
If you would like to run the above script on Unix, you need to
make it executable, and simply call it as
script.php echothis or
script.php -h. On Windows, you can make a
batch file for this task:
Beispiel 23-2. Batch file to run a command line PHP script (script.bat) | @c:\php\cli\php.exe script.php %1 %2 %3 %4 |
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Assuming you named the above program
script.php, and you have your
CLI php.exe in
c:\php\cli\php.exe this batch file
will run it for you with your added options:
script.bat echothis or
script.bat -h.
See also the Readline
extension documentation for more functions you can use
to enhance your command line applications in PHP.
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